Glossar

Geldwäschegesetz

Das Wichtigste in Kürze

Das Geldwäschegesetz (GwG) ist der deutsche Rechtsrahmen für Maßnahmen zur Verhinderung und Aufdeckung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Das GwG verpflichtet bestimmte Unternehmen und Berufe, darunter viele Finanzinstitute, zu risikobasierten Prüfungen. Dazu gehören unter anderem Kundenidentifizierung, Aufbewahrung von Unterlagen, interne Sicherungsmaßnahmen und die Prüfung ungewöhnlicher Sachverhalte. Die konkreten Pflichten hängen von der Rolle des Verpflichteten und dem jeweiligen Risiko ab.

Im Alltag kann das erklären, warum eine Bank oder ein Broker zusätzliche Nachweise zur Identität, zur Herkunft von Vermögenswerten oder zum wirtschaftlich Berechtigten verlangt. Eine solche Anfrage bedeutet nicht automatisch, dass ein strafbares Verhalten vorliegt. Sie ist Teil der gesetzlich vorgesehenen Prävention.

Das Geldwäschegesetz ist nicht dasselbe wie eine allgemeine Steuerpflicht und ersetzt keine individuelle Rechtsprüfung. Quelle: Gesetze im Internet – Geldwäschegesetz.

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