ETF-Sparplan: Regelmäßig und automatisch investieren
Wie ETF-Sparpläne funktionieren, was sie kosten und in vier Schritten starten.
Geldanlage
Was der Robo-Advisor bietet, wie er funktioniert und welche Variante für wen relevant sein könnte.
Zuletzt aktualisiert am
OSKAR ist eine automatisierte Vermögensverwaltung: breit gestreute ETF-Portfolios, automatische Überwachung und Rebalancing, einfache Einrichtung und flexible Ein- und Auszahlungen — Depot- und Kontoführung inklusive, ohne separate Transaktions- oder Performancegebühren. Die Finanzportfolioverwaltung übernimmt die BaFin-lizenzierte Scalable Capital Bank GmbH, das Depot führt die Baader Bank AG. Datenstand: 01.08.2026 laut Anbieter: 1,00 % p.a. (unter 10.000 €), 0,80 % (10.000 bis unter 50.000 €), 0,70 % (ab 50.000 €) + ca. 0,14 % Produktkosten. Vier Varianten: ETF-Sparplan, Kids, VL und Black. Wie bei allen marktgebundenen Produkten sind Verluste möglich.
OSKAR bietet vier Produktvarianten für unterschiedliche Anlageziele. Die Cards unten verlinken auf ausführlichere Detailseiten je Variante.
Der klassische OSKAR-Sparplan: automatisch verwaltetes ETF-Portfolio mit schwellenbasiertem Rebalancing. Für langfristigen Vermögensaufbau.
Zum OSKAR ETF-SparplanManaged ETF-Sparplan für Kinder. Depot im Namen des Kindes oder der Eltern — mit unterschiedlichen Eigentumsfolgen. Langer Anlagehorizont möglich.
Zu OSKAR kidsVermögenswirksame Leistungen flexibel in ETFs anlegen — bewusst ungeförderte VL-Lösung ohne siebenjährige Sperrfrist, ab 25 € Sparrate.
Zu OSKAR VLAb 50.000 € Marktwert: Black-Status mit persönlichem Service und günstigster Gebührenstufe (0,70 % p.a.). Gleiche ETF-Strategie, niedrigere Kosten.
Zu OSKAR blackBei OSKAR sind drei verschiedene Unternehmen in unterschiedlichen Rollen beteiligt. Das Rollendreieck ist wichtig für das Verständnis, wer was verwaltet und welcher Schutzrahmen gilt:
| Unternehmen | Rolle | Regulierung | Schutzrahmen |
|---|---|---|---|
| Oskar.de GmbH | Betreiber der Plattform; Kundenkommunikation und Onboarding | – | Keine direkte Verwahrfunktion |
| Scalable Capital Bank GmbH | Finanzportfolioverwaltung (Auswahl, Kauf, Rebalancing der ETFs) | BaFin (KWG § 32, Finanzportfolioverwaltung) | Verwaltungsauftrag, kein Eigentum an Wertpapieren |
| Baader Bank AG | Depotführung, Wertpapierverwahrung, Verrechnungskonto | BaFin (KWG), EinSiG | Depotgesetz (Wertpapiere) + EinSiG bis 100.000 € (Guthaben) |
Datenstand: 01.08.2026. Aktuelle Vertragsunterlagen und Rollenaufteilung direkt beim Anbieter prüfen.
Hinweis: Die BaFin-Lizenz liegt bei der Scalable Capital Bank GmbH als Finanzportfolioverwalter — nicht bei Oskar.de GmbH direkt. Anleger schließen ihre Verträge mit Scalable Capital Bank GmbH und der Baader Bank AG ab. Aktuelle Vertragspartner beim Anbieter prüfen.
Stand 01.08.2026 laut Anbieter (Verwaltungsgebühr gestaffelt):
| Marktwert | Verwaltungsgebühr p.a. | Kostenbeispiel |
|---|---|---|
| Unter 10.000 € | 1,00 % | 5.000 € → ~50 € Verwaltung + ~7 € TER = ~57 € p.a. |
| 10.000 bis unter 50.000 € | 0,80 % | 20.000 € → ~160 € Verwaltung + ~28 € TER = ~188 € p.a. |
| Ab 50.000 € (OSKAR black) | 0,70 % | 50.000 € → ~350 € Verwaltung + ~70 € TER = ~420 € p.a. |
Zusätzlich fallen ETF-Produktkosten (TER, ca. 0,14 % p.a. im Durchschnitt) an. Alle Kosten laufen auch in Verlustphasen weiter. Konditionen können sich ändern; aktuelle Angaben stets beim Anbieter prüfen.
1,00 % unter 10.000 €
Niedrigschwelliger Einstieg für Kleinsparer und Berufseinsteiger.
0,80 % ab 10.000 €
Mittlere Staffelstufe für aufgebaute Portfolios im fünfstelligen Bereich.
0,70 % ab 50.000 €
OSKAR black: günstigste Gebührenstufe. Gleiche ETF-Strategie, reduzierte Kosten.
Robo-Advisor übernehmen die Vermögensverwaltung im Auftrag des Anlegers. Bei OSKAR läuft das über die Scalable Capital Bank GmbH als BaFin-lizenzierten Finanzportfolioverwalter. Typischer Ablauf:
Anleger haben keinen Einfluss auf die konkrete ETF-Auswahl — das übernimmt das System. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu einem selbst geführten Depot bei einem Direktbroker.
Ein ETF-Portfolio besteht aus verschiedenen Anlageklassen — z. B. Aktien und Anleihen in einem bestimmten Verhältnis. Steigt der Aktienmarkt stark, verschiebt sich dieses Verhältnis: Das Portfolio wird riskanter als ursprünglich beabsichtigt.
OSKAR führt ein schwellenbasiertes, automatisches Rebalancing durch: Driftet die Portfoliogewichtung um einen bestimmten Prozentsatz vom Zielwert ab, werden übergewichtete Positionen reduziert und untergewichtete aufgestockt — ohne Zutun des Anlegers. Eine feste monatliche Rebalancing-Frequenz wird vom Anbieter nicht kommuniziert; der Prozess ist bedarfsbasiert.
Bei einem selbst geführten Depot ist Rebalancing manuell zu erledigen oder über die Steuerung der Sparraten zu approximieren.
Verschiedene Vermögensarten unterliegen unterschiedlichen Schutzrahmen. Eine einheitliche Aussage wie „alles ist Sondervermögen" greift zu kurz:
| Vermögensart | Schutzrahmen | Rechtsgrundlage |
|---|---|---|
| Wertpapiere (Aktien, ETFs, Anleihen) | Aussonderungsanspruch im Insolvenzfall der Depotbank | Depotgesetz (DepotG) |
| Investmentfonds (OGAW) | Fondsvermögen von Gesellschaftsvermögen getrennt | KAGB (Sondervermögen i. e. S.) |
| Bankguthaben (Verrechnungskonto) | Einlagensicherung bis 100.000 € je Anleger und Bank | Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) |
Diese Schutzrahmen schützen vor Insolvenz der verwahrenden Bank, nicht vor Kursverlusten. Kursrisiken aller Wertpapiere bleiben unberührt.
OSKAR bündelt die wichtigsten Bausteine einer langfristigen Geldanlage in einem Produkt: breit gestreute ETF-Portfolios, automatische Überwachung und Rebalancing, unterschiedliche Risikostrategien und flexible Ein- und Auszahlungen — Depot- und Kontoführung inklusive, ohne separate Transaktions- oder Performancegebühren. Wer die Geldanlage delegieren möchte, bekommt mit wenigen Schritten ein laufend verwaltetes Portfolio.
Mit den Varianten Kids, VL und Black deckt OSKAR zudem Kindersparpläne, vermögenswirksame Leistungen und größere Anlagebeträge ab. OSKAR black ist dabei keine teurere Premiumvariante, sondern die günstigste Gebührenstufe der regulären OSKAR-Vermögensverwaltung — die Portfoliostrategie und ETF-Auswahl ändern sich dabei nicht.
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