Glossar

Währungsrisiko

Das Wichtigste in Kürze

Währungsrisiko ist das Risiko, dass Wechselkurse den Wert oder die Rendite einer Anlage verändern, wenn Anlage- und Heimatwährung nicht übereinstimmen.

Bei einem Fonds mit Wertpapieren in US-Dollar kann die Wertentwicklung des Fonds deshalb von zwei Faktoren abhängen: den Kursen der Wertpapiere und dem Wechselkurs zum Euro. Steigt der Euro gegenüber dem US-Dollar, kann das die in Euro berechnete Rendite einer US-Anlage mindern; fällt der Euro, kann der Wechselkurseffekt die Rendite erhöhen. Er wirkt in beide Richtungen und ist keine zusätzliche Renditequelle ohne Risiko.

Nicht jede Anlage in einem ausländischen Unternehmen lässt sich allein an der Fonds- oder Handelswährung beurteilen. Entscheidend ist auch, in welcher Währung die zugrunde liegenden Einnahmen, Vermögenswerte und Verbindlichkeiten anfallen. Eine währungsgesicherte Anteilklasse kann Wechselkurseffekte reduzieren, verursacht aber eigene Kosten und beseitigt das Risiko nicht in jedem Fall.

Quelle: BaFin – Risiken von Investmentfonds.

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