Glossar

Depotübertrag

Das Wichtigste in Kürze

Ein Depotübertrag ist die Übertragung von Wertpapieren und den zugehörigen Bestandsdaten von einem Depot auf ein anderes Depot.

Bei einem Depotübertrag werden Wertpapiere in der Regel nicht verkauft, sondern auf das neue Depot gebucht. Der abgebende und der aufnehmende Anbieter müssen die Positionen technisch und rechtlich verarbeiten; Dauer, Kosten und übertragbare Wertpapierarten können sich unterscheiden. Für die steuerliche Behandlung ist die korrekte Übermittlung von Anschaffungsdaten wichtig. Fehlen Daten, kann der neue Anbieter die steuerliche Historie möglicherweise nicht vollständig berücksichtigen.

Ein Depotübertrag ist nicht dasselbe wie ein Verkauf mit anschließender Auszahlung. Bei einem Verkauf werden Positionen beendet und ein möglicher Gewinn oder Verlust realisiert; beim Übertrag bleiben die Wertpapiere grundsätzlich investiert. Vor einem Auftrag sollten Anleger insbesondere Bruchstücke, ausländische Wertpapiere, laufende Sparpläne und bestehende Kredit- oder Verpfändungsvereinbarungen prüfen.

Quelle: BaFin – Wertpapierdepots.

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