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Jeder, der Geld anlegen möchte, sei es in Form eines größeren Einmalbetrages, sei es im Rahmen eines längerfristigen Sparplans, steht vor der Frage, welche Anlageform für ihn geeignet ist.

Um diese Frage richtig beantworten zu können, muss unbedingt eine Analyse der persönlichen und finanziellen Situation des Anlegers durchgeführt werden

Für die Wahl der richtigen Anlageform sind zunächst das Ziel der Geldanlage und deren zeitlicher Horizont zu klären. Soll das angelegte Geld mittelfristig für eine größere Anschaffung zur Verfügung stehen, soll es der privaten Altersvorsorge dienen oder ist es Bestandteil des allgemeinen Vermögensaufbaus? Für die zeitliche Befristung der Anlage spielt natürlich auch das Alter des Anlegers eine große Rolle.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die familiäre Situation des Anlegenden Ist er alleinstehend und muss demzufolge nur sich selbst für Alter und Krankheit absichern, oder muss auch Vorsorge für Lebenspartner und Kinder getroffen werden?

In der Regel sollten die zuvor genannten Kriterien ebenfalls erheblichen Einfluss auf die Risikoneigung des Anlegers haben. So kann einem Familienvater, der noch kein nennenswertes Vermögen aufbauen konnte, nicht geraten werden, in hochspekulative Anlagen zu investieren. Umgekehrt kann dies bei einem alleinstehenden Bezieher eines hohen Einkommens, der sich bereits gegen die elementaren Risiken gut abgesichert hat, durchaus eine vernünftige Entscheidung sein.

Sind die persönlichen Voraussetzungen geklärt, muss die zu diesen Bedingungen passende Anlageform gefunden werden Aufgrund der großen Bandbreite des Angebots, sind Fonds für alle Anlageziele, -horizonte und Risikoneigungen geeignet, mit Ausnahme der sehr kurzfristigen Anlage. In der Vergangenheit haben sich Renten- und Geldmarktfonds mit Anlage in Deutschland als sehr sicher, wenn auch eher renditeschwach erwiesen, große Chancen und Risiken sind mit spekulativen Aktienfonds, beispielsweise mit Fokus auf Emerging Markets, verbunden.